Seit es Kino gibt, wird darüber nachgedacht, wie man die Grenzen der Leinwand sprengen könnte. Mit wechselndem Erfolg wurden die verschiedensten Verfahren entwickelt. Im Verkehrshaus der Schweiz, in Luzern, war viele Jahre hindurch ein filmisches Rundumpanorama zu bestaunen, die Vorführtechnik dazu entsprechend kompliziert. In die Jahre gekommen war sie so anfällig, dass man sich entschloss, die Halle künftig anders zu nutzen. Dieses wunderbare, technische Museum hätte heute kein Problem mehr mit der Projektion. Das alte Filmmaterial digitalisieren, ein paar Beamer installieren, schon kann man die Schweiz 360° wieder bewundern. Sogar ganz neue Filme ließen sich verhältnismäßig einfach produzieren. Mehrmals sah ich dieses highlight analoger Filmtechnik. Vielleicht rührt daher meine Vorliebe. Die Frage bei 360° ist allerdings - wo schaut man zuerst hin?

 

Die Kuppel im Planetarium wäre wohl die geeignetste Projektionsfläche für meine digitalen 360-Grad Panoramen.  Mit einigen Beamern, die meist ohnehin im Planetarium vorhanden sind, könnte ich jede Menge zeigen. Die Software die ich verwende, hat kein Problem mit derartigen Aufgaben. Ein "abendfüllendes" Programm für zylindrische, oder sphärische Projektion zu erstellen, ist dagegen schon eine gewaltige Herausforderung.

Bei meinen Videos ist der Ton wichtiges Element. Bitte einschalten! 

 

CYCLORAMAx - Trailer

 

Das, aus dem 360°Panoramafoto des Unteren Stadtplatz von Schärding generierte Video (Kameraschwenk und leichter Zoom), startet mit aufwändig animiertem Titelvorspann.

Es folgen weitere 360°Panoramafotos,

die Animation eines fallenden Ahornblattes,

stop-motion-Sequenzen und Videoclips.

Bei der Produktion meiner

CYCLORAMAx- Fotofilme nutzen ich das breite Spektrum der 3D-Grafikkarten des Computers.

Dieses Video des Stephansdomes zu Wien, wurde ausschließlich aus sphärischen Foto-Panoramen erstellt.

Auf die Radreise 2017 freue ich mich schon sehr. Möchte mit meinem neuen AZUB-Tricon,  zwischen Ost-Alpen und Lofoten, tausende Kilometer unterwegs sein. Hoffentlich! Denn bei meiner Rückkehr werde ich im achtzigsten Lebensjahr stehen.

Nachtrag:

Im achtzigsten Lebensjahr bin ich, die Lofoten erreichte ich nicht. Wegen der G20-Unruhen in Hamburg, beendete ich die Tour schon an der Elbe.

Ab November dürfen die Wiener MTB-Strecken nicht gefahren werden. Radfahrer müssen bis März warten. Die Doktorbergstrecke ist familientauglich, die Wiener Hütte eine Einkehrmöglichkeit mit Aussicht.

 

(Trailer 2016)

2008, anläßlich einer Radtour an die Grenze Dänemarks, drehte ich bei der Schiffspassage in der imposanten Weltenburger Enge.


Ein Video, nur im Abspann mit Fotoanimation kombiniert.


 

Die theoretischen Grenzen für Multimedia-, Multidisplay-Präsentationen liegen weit außerhalb der Beschäftigung einer Einzelperson mit dieser Materie. 64 Computer mit 128 Ausgabegeräten (Beamer, Bildschirme, LED-Displays), sind eine Größenordnung, die kaum jemals sinnvoll genutzt wird. Dazu kommen noch die Möglichkeiten Saal-, Effektlichter und Bühnenequipment, wie Nebel-, Schnee-, Windmaschinen, showsynchron zu steuern. Große TV-Bühnen machen es vor. 

  

Tatsächlich nutze ich bei meinen mobilen CYCLORAMAx-Präsentationen nur einen Show-Server mit maximal zwei Beamern, eventuell mit kleinem Licht- und Bühnenequipment ergänzt.

 

Einzigartig bleiben die sphärischen Panoramaaufnahmen als gestaltendes Element im  Showverlauf.

 

Ich kann auf einer, bestenfalls zwei 16:9-Flächen, immer nur einen Ausschnitt zeigen. Aber das entspricht "filmischem" Sehen durchaus. Die Qualität muss das "storytelling", die Dramaturgie in Bild und Ton, bringen.

 

Fast alle "Dia"-Präsentationsprogramme setzen noch immer voraus, ein Foto sei flach, und könne daher bloß vergrößert und dann in verschiedenen Richtungen ausschnittsweise "abgefahren" werden. Somit wird auf, dem Film ähnliche "Kameraschwenks" über mehr als 90 Grad, wie auch auf einen Teil weiterer Animationsmöglichkeiten, die die erzählte Geschichte intensiv erlebbar machen, verzichtet.